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vision:teilen - eine franziskanische Initiative gegen Armut und Not - e.V.


vision:teilen - eine franziskanische Initiative gegen Armut und Not - e.V.
Schirmerstraße 27
40211 Düsseldorf
Deutschland
Tel.: 0211 6683373
Fax: 021117808063
info@vision-teilen.org

Impressum / Datenschutz

Impressum
Name und Rechtsform:
vision:teilen – eine franziskanische Initiative gegen Armut und Not e. V.

Anschrift und Kontaktangaben:
Schirmerstr. 27, 40211 Düsseldorf, Tel: 0211-6683373 Fax: 0211-17808063
E-Mail: info(at)vision-teilen.org

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Bruder Peter Amendt
Linda Rohlf
Rena Mülbert
Martin Breuer

Registriereintrag: Registernummer VR 10007

Inhaltlich Verantwortlich:
Bruder Peter Amendt

Datenschutz

SOPS geprüft

Der hier abgebildete Verein wurde von SOPS positiv geprüft und erfüllt zum Zeitpunkt der Prüfung alle unten aufgeführten Punkte:

  • Gültige Gemeinnützigkeit
  • Nachweis eines aktuellen Freistellungsbescheides
  • Spenden nur für Projekte in Deutschland
  • Vereinssitz und Kontoführung in Deutschland
  • Spendenauszahlung nur bei Verwendungsnachweis
  • Keine antisemitischen Inhalte
  • Nein zu Sexuellen Inhalten und Gewalt gegen Minderheiten
  • Keine geschlechterspezifische Diskriminierung

SOPS führt immer wieder regelmäßige Stichproben in den textlichen Seiteninhalten der Vereine durch. Sollten nachträglich Textinhalte veröffentlich werden, die sich der Prüfung von SOPS entzogen haben, hat jeder Besucher eigenständig die Möglichkeit, über den "Melde Button" Abweichungen von den oben genannten Punkten bekannt zu machen.

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Menschen
Gesellschaft

Der Verein

Seit der Gründungsversammlung am 11. März 2008 hat sich der Verein nicht nur in Düsseldorf fest etabliert, sondern ist auch Heimat vieler Hilfsprojekte geworden, die aus individuellem Engagement einzelner entstanden sind und so erfolgreich wurden, dass sie eine langfristig tragfähige Struktur benötigen.

So verantwortet vision.teilen e.V. nicht nur eigene Projekte, sondern unterstützt auch Wegbereiter neuer Ideen und Angebote beim „Erwachsenwerden“ durch Übernahme von Verwaltungs-Dienstleistungen bis hin zur Gründung des eigenen Vereins. Die Projekte umfassen im Wesentlichen fünf Handlungsfelder - Soziales/Bildung/Gesundheit/Lokale Ökonomie/Nothilfe

Die wichtigsten und bekanntesten Projekte in Düsseldorf sind der "gutenachtbus", "hallo nachbar!" und "Housing First"


Werden Sie Teil unserer Vision!

vision:teilen wurde als Initiative gegen Armut und Not von den beiden Franziskanerbrüdern Peter Amendt und Klaus-Dieter Diedershagen ins Leben gerufen. Einfachheit, Brüderlichkeit und der Einsatz für die Armen und Unterprivilegierten, für Frieden und Gerechtigkeit sind Motive franziskanischen Handelns und gleichermaßen Zweck und Aufgabe des Vereins, der sich heute paritätisch aus Ordensvertretern und Laien zusammensetzt.

Denen zu helfen, die sich nicht mehr selbst helfen können, die durch das Raster der staatlichen Hilfen fallen, ist zentrales Anliegen des Vereins und seiner vielen ehrenamtlichen Helfer. Dabei hat Not viele Gesichter. Vielfach ist es Vereinsamung, Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit, die Menschen verzweifeln lassen. In anderen Ländern der Erde sind es Krankheiten, Kriege, Naturkatastrophen und manifeste Armut, die zu Resignation oder Flucht und Vertreibung führen.

Solidarisch zu sein - teilen, um denen zu helfen, die unsere Unterstützung brauchen - ist Aufgabe von vision:teilen und seinem großen Netzwerk von Menschen und Institutionen, die sich an vielen Orten der Welt für Bedürftige einsetzen. Helfen Sie uns, dieses „Netz der Solidarität“ weiter zu knüpfen.

Es wurde noch keine Struktur angegeben.

hallo nachbar!

Bei „hallo nachbar!“ unterstützen Ehrenamtliche und Mitarbeiter vereinsamte und bedürftige Menschen in Düsseldorf im Sinne von Nachbarschaftshilfe. Wir sind ehrenamtliche Lebensmitteleinkäufer, Zum-Arzt-Begleiter, Gesprächspartner, Ratgeber, Gemeinsam-Kaffeetrinker, Spazierengeher, Türöffner, helfende Hände und vieles mehr. Wir sind Frauen und Männer. Wir sind Alt und Jung, wir sind Berufstätige, Rentner, Studierende… Wir sind so vielfältig wie unsere Gesellschaft auch. Eins haben wir alle gemeinsam: das Bedürfnis, das Leben in Düsseldorf ein wenig besser zu machen.

Hilfe für Düsseldorfer in Not

„hallo nachbar!“ wendet sich an alle, die einsam sind oder Hilfe brauchen in Düsseldorf. Uns kann jeder einfach anrufen. Es gibt keine Voraussetzungen und es kostet nichts - außer vielleicht einem Lächeln. „hallo nachbar!“ ist gut organisiert, oft ist eine Hilfe schnell und flexibel möglich. Das liegt nicht zuletzt an der guten Arbeit der zwei festangestellten, qualifizierten Sozialarbeiterinnen. Wir bringen nicht nur Menschen zusammen, sondern helfen auch bei Behördenangelegenheiten und finanziellen Schwierigkeiten. Mit dieser aufsuchenden und niederschwelligen Arbeit ist "hallo nachbar!" eine wichtige Ergänzung zu anderen, bestehenden Einrichtungen und Angeboten in Düsseldorf.

Einsam, aber nicht allein gelassen

Einsamkeit und Armut betrifft viele, obwohl Düsseldorf an sich eine wohlhabende Stadt ist. 52% aller Menschen in Düsseldorf leben in Singlehaushalten. Wenn dann Erkrankung, Alter oder finanzielle Probleme dazu kommen, wird das Alleinsein schnell zur Einsamkeit. Der Anteil der Senioren, die finanzielle Hilfe vom Sozialamt benötigen, ist in Düsseldorf höher als im NRW-Durchschnitt. Gerade die gestiegenen Wohnungspreise belasten viele Menschen, gleichzeitig gibt es zu wenig behindertengerechte Wohnungen und Menschen können oft nicht mehr alleine ihre Wohnung verlassen. Dieser Situation nimmt sich "hallo nachbar!" an.


gutenachtbus

Mobile Hilfe für obdachlose Menschen. Der gutenachtbus fährt ganzjährig durch Düsseldorf und hilft Menschen auf der Straße. Bitte helfen Sie mit!

Situation

Armut und Obdachlosigkeit sind Schicksale, die schuldlos oder schuldig viele treffen können. Manche befreien sich daraus aus eigener Kraft, viele aber brauchen dauerhaft Hilfe, um zu überleben. Staatliche Unterstützungsleistungen und kommunale oder karitative Anlaufstellen sind in Deutschland vorhanden und können über Tag genutzt werden. Aber was passiert mit denen, die nach 22 Uhr noch auf der Straße sind? Wenn Kälte und die Aggressivität zunehmen, wenn die soziale Kontrolle versagt und isolierte Menschen zum Opfer von Gewalt werden. Wenn mit der Dunkelheit auch der Mut sinkt, braucht es einen Ansprechpartner.

Hilfsansatz und Zielgruppe

Das im Jahr 2011 ins Leben gerufenen Projekt gutenachtbus schließt die Lücke durch privates Engagement. Mit Hilfe von Spenden richteten vision:teilen und fiftyfifty einen Bus als mobiles Ess- und Sprechzimmer ein, der in Notfällen auch für den Personentransport genutzt wird. Der Bus wird ganzjährig eingesetzt und unter der Leitung eines Sozialarbeiters von Ehrenamtlichen begleitet, die die Nöte der Obdachlosen auf der Straße kennen. Mit diesem niederschwelligen Hilfsangebot bieten wir einen abendlichen Treffpunkt, an dem sie willkommen sind und der für sie eine warme Mahlzeit, saubere Kleidung und ein gutes Gespräch bereit hält.

Ziele und Maßnahmen

Um das Angebot ganzjährig aufrecht erhalten zu können, bedarf es einer ausgeklügelten Logistik und Planung. Das betrifft sowohl den Einsatz der Ehrenamtlichen, als auch die Beschaffung, Sortierung, Lagerung und Ausgabe von Sach- und Kleiderspenden. Dies geschieht am Vereinssitz in Pempelfort, Schirmerstraße 27.

Einsatzorte
22.00 – 23.00 Uhr: in der Altstadt (an der Dominikanerkirche/Kommödchen)
23.30 – 00.30 Uhr: am Hauptbahnhof (Karlstraße/Ecke Friedrich-Ebert-Str)


housing first

Für Wohnungslose ein Zuhause!

Die Überwindung der Obdachlosigkeit auf dem üblichen Weg, d.h. durch Suche der Betroffenen nach einer Wohnung auf dem freien Markt, scheitert vor allem bei knappem Wohnungsangebot nahezu regelmäßig, da Obdachlose vielfach als Mieter unerwünscht sind und die vom Jobcenter bezahlte Miete unattraktiv ist.

Im Blick auf diese Situation geht das Housing-First-Konzept einen neuen Weg. Die Träger der Hilfe stellen selbst entsprechenden Wohnraum Langzeitobdachlosen zur Miete zur Verfügung, indem sie zuvor diesen Wohnraum im eigenen Namen erwerben oder errichten.

Housing First bei vision:teilen

Der neue Dreischritt: Obdachlosigkeit und Einsamkeit vorbeugen, in der Nacht Obdachlosen beistehen und ihnen langfristig zu Wohnraum verhelfen.

Mit der Übernahme des Housing First-Konzeptes ist für vision:teilen ein wichtiger Schritt im Blick auf die Überwindung von Obdachlosigkeit getan. Er fügt sich ein in das Bemühen, Obdachlosigkeit im konkreten Fall zu verhindern bzw. ihre Auswirkungen auf die Betroffenen zu mindern. Hierbei gehen die drei Bereiche „hallo nachbar!“ – „gutenachtbus“ – Housing First Hand in Hand.


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