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Mülheimer Arbeitslosenzentrum MALZ e.V.

Mülheimer Arbeitslosenzentrum MALZ e.V.
Friedrichstr. 24
45468 Mülheim an der Ruhr
Deutschland
Tel.: 020832521
arbeitslosenzentrum@gmx.de

Impressum / Datenschutz

Impressum
MALZ e.V. - Mülheimer Arbeitslosenzentrum e.V.
Friedrichstr. 24
45468 Mülheim an der Ruhr

Registergericht:
Amtsgericht Mülheim an der Ruhr, Registernummer: VR 1068

Telefon:
0208-32521
0208-32627

Fax:
0208-382732

www.arbeitslosenzentrum@gmx.de

Beratung für Arbeitslose & Sozialhilfeempfänger
Mo. bis Fr. 9 - 16:00 Uhr

Datenschutz

SOPS geprüft

Der hier abgebildete Verein wurde von SOPS positiv geprüft und erfüllt zum Zeitpunkt der Prüfung alle unten aufgeführten Punkte:

  • Gültige Gemeinnützigkeit
  • Nachweis eines aktuellen Freistellungsbescheides
  • Spenden nur für Projekte in Deutschland
  • Vereinssitz und Kontoführung in Deutschland
  • Spendenauszahlung nur bei Verwendungsnachweis
  • Keine antisemitischen Inhalte
  • Nein zu Sexuellen Inhalten und Gewalt gegen Minderheiten
  • Keine geschlechterspezifische Diskriminierung

SOPS führt immer wieder regelmäßige Stichproben in den textlichen Seiteninhalten der Vereine durch. Sollten nachträglich Textinhalte veröffentlich werden, die sich der Prüfung von SOPS entzogen haben, hat jeder Besucher eigenständig die Möglichkeit, über den "Melde Button" Abweichungen von den oben genannten Punkten bekannt zu machen.

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Menschen
Gesellschaft

Kurzdarstellung der Arbeit des MALZ e.V.

Das Mülheimer Arbeitslosenzentrum MALZ e.V. besteht seit 1986 und wurde im Jahr 2001 als Erwerbslosenberatungsstelle anerkannt. Das MALZ zählt damit zu den traditionsreichsten und ältesten Arbeitslosenzentren in NRW. Unsere Räumlichkeiten befinden sich im Mülheimer Gewerkschaftshaus.

Im MALZ finden jährlich etwa 1300 persönliche Beratungen statt, dazu kommen etwa 1000 telefonische Kurzberatungen, die nicht erfasst werden.

Zielgruppen unserer Arbeit sind die erwerbslosen Menschen im ALG II – Bezug. Oft handelt es sich hier um Personen mit besonderen Vermittlungshemmnissen und damit einhergehender größerer Distanz zum Arbeitsmarkt. Geringe Qualifizierung, höheres Lebensalter, gesundheitliche oder psychische Einschränkung, fehlender Schulabschluss, geringe berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten und Migrationshintergrund sind hier nur einige Beispiele. Besonders Alleinerziehende sind weit überproportional auf Transfer-leistungen angewiesen.

Auch die aus diesem Personenkreis stammenden Beschäftigten, deren Einkommen überproportional häufig unterhalb des ALG II – Niveaus liegt und die deshalb zu den sogenannten „Aufstockern“ zählen, werden beraten und betreut. Wichtig ist es hier, jeden Einzelnen zu motivieren, seinen oft zermürbenden Weg der Loslösung von Transferleistungen fortzusetzen. Zu der Gruppe der Aufstocker gehören aktuell auch viele Menschen, die oft schon seit dem ersten Lockdown in Kurzarbeit sind.

Eine weitere Zielgruppe sind Erwerbslose, die Leistungen der Agentur für Arbeit, also ALG I, beziehen. Zunehmend ist hier insbesondere der Anteil der lebensälteren Erwerbslosen. Und gerade jetzt kommen viele Menschen zu uns, die Corona-bedingt das erste Mal in ihrem Leben mit dem Arbeitsamt zu tun haben.


Etwa 12% unserer Klienten sind langzeiterkrankte Menschen (Krebs, psych. Erkrankungen), deren Krankengeld entweder nicht zum Leben reicht, oder bereits ausgelaufen ist.

Umfassend beraten werden auch Personen, die sich noch in einem Arbeitsverhältnis befinden, aber um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen. Hierzu zählen Fälle von Kündigungen wegen Personalabbau, Insolven-zen, Betriebsschließungen oder Verlagerungen. Schon im Vorfeld einer Kündigung muss häufig auf Ab-mahnungen reagiert werden. Einen übergroßen Anteil stellen hier die prekär Beschäftigen (Zeitarbeit, Befristungen).

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Angeboten werden:

Beratung zur Existenzsicherung, Weiterbildungsmöglichkeiten, Berufswegeplanung, Bewerbungsverhalten und zur Entwicklung neuer Lebensperspektiven. Dieses umfasst Hilfe bei Anträgen aller Art (Alg I, Alg II, GdB, Erwerbsminderungsrente), Überprüfung der jeweiligen Bescheide, Unterstüt-zung bei Widersprüchen und Klagen, Prüfung von Arbeitszeugnissen, Erstellen von Bewerbungsunterlagen, Training von Bewerbungsgesprächen usw.

Die Beratung umfasst auch Hilfe bei der Problembewältigung in Fällen von Existenznot, Armut und Über-schuldung, ebenso wie Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung von sozialer Isolation, Perspektivlo-sigkeit, Motivationsverlust und Migrationshemmnissen aller Art. Auch der Übergang in die Altersrente, die oft nicht zum Leben reicht, wird von uns begleitet.
Mit dem Wegfall der Landesmittel für die Jahre 2021/2022 ist die Finanzierung des MALZ nicht mehr sichergestellt, so dass wir dringend auf weitere Unterstützung angewiesen sind, um unsere Arbeit fortsetzten zu können.

Für das MALZ gilt, genau wie für die Menschen, die von uns beraten und betreut werden, jeder Euro zählt!


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